Heimatmuseum

V or Kurzem stand das Jubiläum „200 Jahre Bierstadter Kerb“ im Mittelpunkt, das mit einer eigenen Sonderausstellung gewürdigt wurde. Dazu waren viele Fotos aus früheren Jahren ausgestellt: Von Kerbezügen mit Hunde- und Pferdegespannen und Menschentrauben an den Straßenrändern, von Karussells, die direkt vor der evangelischen Kirche aufgebaut waren und von einigen örtlichen Originalen wie dem Süßwarenverkäufer Schreiner Kall, dem Drehorgelspieler Emil Kneipp, vom Cramer Kall mit seinen Ziegen und dem Rücks Michel und dem Kerbehammel. Stolz war das Museumsteam auf den alten Kerbekrug aus Zinn aus dem Jahr 1817. „Ein einmaliges Exemplar aus Privatbesitz, das wir als Leihgabe zeigen dürfen“, freut sich Bernd-Günther Mai vom Museumsteam. Museumsteam ist vielfach engagiert Das Team besetzt nicht nur die Öffnungszeiten an jedem zweiten und vierten Sonntagnachmittag, sondern es repariert, arrangiert und installiert auch in den Museumsräumen. Und natürlich muss auch geputzt werden, denn der Staub macht auch vor einem Museum nicht halt. Es weihnachtet im Heimatmuseum AUSSTELLUNG In der ehemaligen Robert-Koch-Schule werden Kinderträume wahr BIERSTADT (by) - Es weihnachtet wieder im Heimatmuseum Bierstadt. Fleißige Helfer haben rechtzeitig vor dem Beginn der Adventszeit nicht nur die Vitrinen neu bestückt, sondern auch dem Museum ein weihnachtliches Flair verliehen. Vom 1. Dezember bis zum 29. Januar werden Kinderträume aus Blech, Holz und Stoff der letzten 100 Jahre aus Bierstadt und der Region gezeigt. In den Vitrinen können unter anderem Modellautos bewundert werden. Eine stattliche Sammlung von Mercedes- Silberpfeilen in unterschiedlichen Größen. Bereichert durch eine Getränkekarte, auf der sich die früheren PS-Helden Juan Manuel Fangio, Stirling Moss oder Hans Klenk mit Unterschrift verewigt haben. Gleich nebenan stehen Modellbusse u n d große Eisenbahnmodelle von Fleischmann. B i l d e r b ü c h e r und Brettspiele von früher sowie Spielkarten sind zu sehen und vielfältige Puppenstuben. In den weiteren Räumen des Museums stehen unzählige Großpuppen und Puppenwagen und eine Eisenbahnanlage darf selbst bespielt werden. Die Ausstellungen zu den Themen Wäscherei, Schuhmacherei, Schreinerei und Schule können ebenfalls besichtigt werden. Ebenso die landwirtschaftlichen Exponate im Keller. Geöffnet   ist   das   Museum in   der   ehemaligen   Robert-Koch-Schule   jeden   Sonntag   im   Dezember und      am      Samstag,      7.      Dezember,      während      des      Bierstadter Weihnachtsmarktes jeweils von 15 bis 17 Uhr. Foto: Yurtöven Rund ums Bierstadter Fleischerhandwerk BIERSTADT (by) - Ab    Januar    2020    ist    das    Heimatmuseum    jeden zweiten   und   vierten   Sonntag   im   Monat   von   15   bis   17   Uhr   geöffnet. Separate Termine können mit Bernd-Günther Mai, Telefon (0611) 50 33 00, vereinbart werden, der für eine neue Ausstellung noch Fotos, gereimte oder ungereimte Episoden, Witze übers Schlachten, Gegenstände und Gerätschaften, die mit Bierstadter Metzgereien, Metzgern und Helfern in Verbindung stehen, sucht.
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ADRESSE Heimatverein Bierstadt e.V. Langfeldstraße 1c 65191 Wiesbaden-Bierstadt
KONTAKT Internet: www.heimatverein-bierstadt.de e-mail: HVB
"Ein Stück Seele" für den Ort GESCHICHTE: Auf den Spuren des alten Bierstadts im Heimatmuseum
Von Barbara Yurtöven BIERSTADT Bevor man die Schätze des Heimatmuseums Bierstadt in der Alten Robert-Koch-Schule bewundern kann, muss man sich zuerst über die Treppen, über die im Laufe von mehr als 150 Jahren unzählige Schülerfüße sittsam geschritten, gelaufen und übermütig gehopst sind, nach oben in den zweiten Stock begeben. Einen Aufzug gibt es nicht. Dafür kann man entlang der letzten beiden Treppen schon einen ersten Blick auf Fotos aus der Geschichte Bierstadts werfen. U nter dem Dach kann man dann eintauchen in eine andere Welt. Hier findet man Exponate und Informationen zu Bierstadt und seiner Geschichte, aber auch zum Alltagsleben in früheren Zeiten. Neben einer bäuerlichen Küche und einem Schulzimmer samt Büchern, Heften und Schulbänken sind im größten Raum typisches Handwerkszeug der Leineweber und der Schuster, eine Hobelbank und Schnitzbänke, sowie zwei Ecken weiter Exponate zur Geschichte der Bierstadter Ziegeleien zu sehen. Z um ersten Mal öffnete das Heimatmuseum des Heimatvereins Bierstadt am 27. August 2001 seine Türen, um, noch weit vor der offiziellen Eröffnung, die ersten Ergebnisse monatelanger Arbeit zu präsentieren. Nicht wieder zu erkennen waren damals die Dachräume der Schule, in denen das Heimatmuseum nach jahrelangen Bemühungen seine Bleibe gefunden hatte. Monatelang hatten viele fleißige Helfer fast jedes Wochenende geopfert, um die Räume und die Exponate ausstellungsreif zu machen. Zum Museumsteam der ersten Stunde gehörten Siggi Steiner, Peter Riese, Bernd-Günther Mai und die mittlerweile gestorbenen Mitstreiter Reinhold Hepp, Walter Menges und Walter Vogel. Erster Museumsleiter war Wolfgang Heller. Auch er ist mittlerweile gestorben. Aus den ehemaligen Lagerräumen für Schulmaterialien im Dachgeschoss der damaligen Robert- Koch-Schule waren helle, freundliche Räume geworden, die die Schätze aus der Vergangenheit des Ortes und der Region beherbergen. „Ein Stück Seele“ für den Vorort Rechtzeitig zum Beginn der Feierlichkeiten zum 1075-jährigen Bestehen des Ortes wurde das Heimatmuseum Bierstadt im März 2002 dann offiziell eröffnet. Auch der damalige Oberbürgermeister Hildebrand Diehl war der Einladung des Heimatvereins zur Eröffnung gefolgt und zeigte sich beeindruckt vom neuen Museum. „Mit dieser engagierten Arbeit für Ihre Heimat und deren Geschichte tragen Sie mit dazu bei, ein Stück Seele für diesen Ort zu schaffen”, betonte er. Zum Ortsjubiläum wurde die Sonderausstellung „2000 Jahre Bierstadt und die Wäschbachregion” aufgebaut. Viele weitere Sonderausstellungen folgten: Eulen, Puppen oder die Germania- Brauerei, Apfelweinkultur der Region, Porzellan-Figuren, Mercedes Benz, die Turnbewegung, die Fassenacht, Schmuck, 110 Jahre Freiwillige Feuerwehr. Sammeltassen und vieles, vieles mehr konnte hier in den Vitrinen schon bewundert werden.

Heimatmuseum

"Ein Stück Seele" für den Ort GESCHICHTE: Auf den Spuren des alten Bierstadts im Heimatmuseum
Von Barbara Yurtöven BIERSTADT Bevor man die Schätze des Heimatmuseums Bierstadt in der Alten Robert-Koch- Schule bewundern kann, muss man sich zuerst über die Treppen, über die im Laufe von mehr als 150 Jahren unzählige Schülerfüße sittsam geschritten, gelaufen und übermütig gehopst sind, nach oben in den zweiten Stock begeben. Einen Aufzug gibt es nicht. Dafür kann man entlang der letzten beiden Treppen schon einen ersten Blick auf Fotos aus der Geschichte Bierstadts werfen. U nter dem Dach kann man dann eintauchen in eine andere Welt. Hier findet man Exponate und Informationen zu Bierstadt und seiner Geschichte, aber auch zum Alltagsleben in früheren Zeiten. Neben einer bäuerlichen Küche und einem Schulzimmer samt Büchern, Heften und Schulbänken sind im größten Raum typisches Handwerkszeug der Leineweber und der Schuster, eine Hobelbank und Schnitzbänke, sowie zwei Ecken weiter Exponate zur Geschichte der Bierstadter Ziegeleien zu sehen. Z um ersten Mal öffnete das Heimatmuseum des Heimatvereins Bierstadt am 27. August 2001 seine Türen, um, noch weit vor der offiziellen Eröffnung, die ersten Ergebnisse monatelanger Arbeit zu präsentieren. Nicht wieder zu erkennen waren damals die Dachräume der Schule, in denen das Heimatmuseum nach jahrelangen Bemühungen seine Bleibe gefunden hatte. Monatelang hatten viele fleißige Helfer fast jedes Wochenende geopfert, um die Räume und die Exponate ausstellungsreif zu machen. Zum Museumsteam der ersten Stunde gehörten Siggi Steiner, Peter Riese, Bernd-Günther Mai und die mittlerweile gestorbenen Mitstreiter Reinhold Hepp, Walter Menges und Walter Vogel. Erster Museumsleiter war Wolfgang Heller. Auch er ist mittlerweile gestorben. Aus den ehemaligen Lagerräumen für Schulmaterialien im Dachgeschoss der damaligen Robert-Koch-Schule waren helle, freundliche Räume geworden, die die Schätze aus der Vergangenheit des Ortes und der Region beherbergen. „Ein Stück Seele“ für den Vorort Rechtzeitig zum Beginn der Feierlichkeiten zum 1075- jährigen Bestehen des Ortes wurde das Heimatmuseum Bierstadt im März 2002 dann offiziell eröffnet. Auch der damalige Oberbürgermeister Hildebrand Diehl war der Einladung des Heimatvereins zur Eröffnung gefolgt und zeigte sich beeindruckt vom neuen Museum. „Mit dieser engagierten Arbeit für Ihre Heimat und deren Geschichte tragen Sie mit dazu bei, ein Stück Seele für diesen Ort zu schaffen”, betonte er. Zum Ortsjubiläum wurde die Sonderausstellung „2000 Jahre Bierstadt und die Wäschbachregion” aufgebaut. Viele weitere Sonderausstellungen folgten: Eulen, Puppen oder die G e r m a n i a - B r a u e r e i , Apfelweinkultur der Region, Porzellan-Figuren, Mercedes Benz, die Turnbewegung, die Fassenacht, Schmuck, 110 Jahre Freiwillige Feuerwehr. Sammeltassen und vieles, vieles mehr konnte hier in den Vitrinen schon bewundert werden. V or Kurzem stand das Jubiläum „200 Jahre Bierstadter Kerb“ im Mittelpunkt, das mit einer eigenen Sonderausstellung gewürdigt wurde. Dazu waren viele Fotos aus früheren Jahren ausgestellt: Von Kerbezügen mit Hunde- und Pferdegespannen und Menschentrauben an den Straßenrändern, von Karussells, die direkt vor der evangelischen Kirche aufgebaut waren und von einigen örtlichen Originalen wie dem Süßwarenverkäufer Schreiner Kall, dem Drehorgelspieler Emil Kneipp, vom Cramer Kall mit seinen Ziegen und dem Rücks Michel und dem Kerbehammel. Stolz war das Museumsteam auf den alten Kerbekrug aus Zinn aus dem Jahr 1817. „Ein einmaliges Exemplar aus Privatbesitz, das wir als Leihgabe zeigen dürfen“, freut sich Bernd-Günther Mai vom Museumsteam. Museumsteam ist vielfach engagiert Das Team besetzt nicht nur die Öffnungszeiten an jedem zweiten und vierten Sonntagnachmittag, sondern es repariert, arrangiert und installiert auch in den Museumsräumen. Und natürlich muss auch geputzt werden, denn der Staub macht auch vor einem Museum nicht halt. Es weihnachtet im Heimatmuseum AUSSTELLUNG In der ehemaligen Robert-Koch-Schule werden Kinderträume wahr BIERSTADT (by) - Es weihnachtet wieder im Heimatmuseum Bierstadt. Fleißige Helfer haben rechtzeitig vor dem Beginn der Adventszeit nicht nur die Vitrinen neu bestückt, sondern auch dem Museum ein weihnachtliches Flair verliehen. Vom 1. Dezember bis zum 29. Januar werden Kinderträume aus Blech, Holz und Stoff der letzten 100 J a h r e aus Bierstadt und der Region gezeigt. In den Vitrinen können unter a n d e r e m M o d e l l a u t o s bewundert werden. Eine stattliche Sammlung von M e r c e d e s - Silberpfeilen in u n t e r s c h i e d l i c h e n Größen. Bereichert durch e i n e Getränkekarte, auf der sich die früheren PS- Helden Juan Manuel Fangio, Stirling Moss oder Hans Klenk mit Unterschrift verewigt haben. Gleich nebenan stehen Modellbusse und große Eisenbahnmodelle von Fleischmann. Bilderbücher und Brettspiele von früher sowie Spielkarten sind zu sehen und vielfältige Puppenstuben. In den weiteren Räumen des Museums stehen unzählige Großpuppen und Puppenwagen und eine Eisenbahnanlage darf selbst bespielt werden. Die Ausstellungen zu den Themen Wäscherei, Schuhmacherei, Schreinerei und Schule können ebenfalls besichtigt werden. Ebenso die landwirtschaftlichen Exponate im Keller. Geöffnet   ist   das Museum     in     der     ehemaligen     Robert-Koch-Schule     jeden Sonntag    im    Dezember    und    am    Samstag,    7.    Dezember, während   des   Bierstadter   Weihnachtsmarktes   jeweils   von   15 bis 17 Uhr. Foto: Yurtöven Rund ums Bierstadter Fleischerhandwerk BIERSTADT (by) - Ab   Januar   2020   ist   das   Heimatmuseum jeden   zweiten   und   vierten   Sonntag   im   Monat   von   15   bis   17 Uhr    geöffnet. Separate Termine können mit Bernd- Günther Mai, Telefon (0611) 50 33 00, vereinbart werden, der für eine neue Ausstellung noch Fotos, gereimte oder ungereimte Episoden, Witze übers Schlachten, Gegenstände und Gerätschaften, die mit Bierstadter Metzgereien, Metzgern und Helfern in Verbindung stehen, sucht.
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KONTAKT Internet: www.heimatverein-bierstadt.de e-mail: HVB

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